Und nein, natürlich geht es nicht um irgendwelche Nacktfotos. Wie den meisten ja bekannt sein dürfte, wurde Brooke Shields in ihrer Jugend als Lolita Star vermarktet (man denke nur an Filme wie “Die blaue Lagune” und “Pretty Baby”, wo sie ein Mädchen spielte, das im Bordell aufwuchs).
Seit geraumer Zeit versucht Brooke Shields nun die Kontrolle über die Fotos zu bekommen, die damals auf Veranlassung ihrer Mutter in ihrer Jugend und Kindheit geschossen wurden und teilweise etwas darstellen, was zumindest heute schon sehr nahe an der Kinderpornographie ist.
Nach einer Warnung von Scotland Yard hat sich nun das Londoner Tate Modern Museum entschlossen, eine Abfotographie eines Fotos der 10 jährigen Brooke Shields aus der Austellung zu entfernen, auch der Ausstellungskatalog wurde entsprechend angepaßt. Das fragliche Foto soll Shields mit nacktem Oberkörper zeigen, über den ihr offenes Haar fällt.
Zwar hatte man sich offenkundig zuvor rechtlich beraten lassen, aber scheinbar teilte Scotland Yard die Ansicht der Rechtsberater des Museums nicht, dass die Fotos (noch) zumindest aus rechtlicher Sicht unbedenklich seien. So muss nun die Ausstellung des Fotografen und Malers Richard Prince mit dem Titel “Pop Life: Art in A Material World” nun ohne dieses umstrittene Stück auskommen.