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Was erlauben Strunz?!?

Flasche leer. Diese Worte des großen Fußballlehrers Giovanni Trappatoni fallen mir diese Tage wieder ein. Thomas Strunz, seines Zeichens Fußballrentner und Möchtegernmanager ist mal wieder ohne Job. Gestern wurde der ehemalige Bayern Spieler von seinem Verein Rot Weiß Essen beurlaubt. Zuvor hatte er vergeblich in der Funktion als Trainer und Sportdirektor versucht, den Trümmerverein auf die gerade Bahn zu lenken.

Ob nun Strunz an sich oder an den allgemein bescheidenen Bedingungen im Verein gescheitert ist, man weiß es nicht. Fest steht, dass bei Rot Weiß die Kluft zwischen Anspruch (Aufstieg und bitte ein neues Stadion auf Staatskosten) und Wirklichkeit (miese Bilanz in der 4. Spielklasse) einfach enorm groß ist. Und das nicht erst seit gestern. Zusätzliches Geschmäckle bekommt der Abgang von Strunz dadurch, dass er auch noch von der Stadt Essen ein Beraterhonorar in Höhe von 80.000 Euro eingestrichen hat für Beratungstätigkeiten rund um den geplanten Neubau des Stadions.

Einige munkelten mal wieder, dass da die prekäre finanzielle Lage von RWE (aka Dauerzustand) durch die Stadt aufgefangen wurde. Mir ists im Endeffekt egal. Die sollen halt die Trümmertruppe auf irgendnem Kuhacker in Borbeck kicken lassen, einen so großen Unterschied kann das eigentlich nicht machen. So lange jedenfalls nicht mehr Geld in dieses Faß ohne Boden fließt.

Ich glaube jedenfalls, dass Strunz sowohl vom Fußball wie von den Frauen (man erinnere sich an die Nummer, wo Claudia Strunz zu Claudia Effenberg mutierte) einfach mal die Finger lassen sollte. Eventuell einfach mal ins Kloster gehen. So für die nächsten 50 Jahre.

Zur Aufheiterung: Giovanni Trappatoni: Flasche leer, Was erlauben Strunz:

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