Wer bei McDonalds arbeitet, hat gefälligst auch McDonalds Essen zu konsumieren in seiner Pause. So oder so ähnlich dürfte die Managementdevise sein, die man da ausgegeben hat. Trotz aller Versuche, mittels massiver PR einen anderen Eindruck zu erwecken, muss man immer noch davon ausgehen, dass das Essen vom größten Burgerbrater weltweit nach wie vor eher ungesund ist.
Jedenfalls hat ein ehemaliger Angestellter von McDonalds in Südbrasilien seinen früheren Arbeitgeber verklagt, weil es in der Kantine nur besagtes Fastfood gab. Anlass der Klage war ironischerweise der Umstand, dass er vorher den Film “Supersize me” gesehen hatte, der dieses Thema aus US Sicht kritisch untersucht. Das Gericht schloss sich der Ansicht des Klägers an und verurteilte McDonalds zu einer Strafe von 800 Dollar, die in etwa den Essensgutscheinen entsprechen, die man dem Mann während der zwei Jahre Tätigkeit hätte ausgeben müssen.
Dass McDonalds das nicht unbedingt auf sich sitzen läßt, ist klar. Man darf gespannt sein, ob die höhere Instanz das Urteil revidiert. Bis dahin – guten Hunger!