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Nach Charlotte Roche’s “Feuchtgebiete”, kommt nun der nächste "Sex-Ratgeber" auf den Markt. Dieses mal enthüllt die Tochter von Ralph Siegel, Giulia Siegel, ihre intimsten Wünsche und Geheimnisse und will damit die Leserschaft inspirieren.

Als ob wir genau darauf gewartet hätten. Ich glaube nicht, Tim.

So schreibt das 34er jährige Model, Schauspielerin und Neu-Autorin, Giulia Siegel in ihrem Sexroman über alle möglichen Erlebnisse und Bettgeschichten.

Ein paar Auszüge gefällig?

„Als wir eines Tages auf seinem riesigen Messingbett zugange waren, hatte er plötzlich eine Feder in der Hand. Kevin strich mir mit der Feder supersanft über den Körper, es fühlte sich an wie ein Hauch. Dieser Kerl hatte echt Fingerspitzengefühl. Ich fing an zu stöhnen, wurde feucht … Gerade als ich nach Kevins Schwanz greifen wollte, legte er die Feder weg und zündete eine dicke weiße Kerze an. Dann fing er an, mir das heiße Wachs auf den Körper zu träufeln. Erst direkt unterhalb meiner Brüste, dann rund um den Bauchnabel und schließlich auf meinen Venushügel. Ich hatte das vorher noch nie so gespürt. Das heiße Wachs, der kleine Schmerz, dieses hungrige Begehren in Kevins Augen – ich wäre fast durchgedreht in diesem Moment.“

„Eines meiner Lieblingsspiele war die Variante ‚Nutte und Freier‘. Für einen Blowjob zahlte Josch mir 100 Sex-Dollar, für das anschließende Nümmerchen schob er noch mal 150 rüber. Als wir fertig waren – die Zeit hatten wir, ganz Puff-like, auf eine Stunde begrenzt, legte Josch das Geld aufs Bett und fuhr nach Hause.“

„Mika nannte mich ‚geile Schlampe‘, ‚kleine Nutte‘ oder ‚süße Drecksau‘. Und wisst ihr, was? Ich fand das großartig – was für neue Facetten beim Ficken! Abwechselnd gab es zärtlichen Kuschelsex und wüstes Gerammel, geflüsterte Liebkosungen und harte Kommandos im Befehlston – eine vollkommen neue Dimension der Lust, die Mika mir eröffnete.“

„Ich kannte Zwei-Meter-Bullen mit Millimeterbolzen, Athleten mit elegantem Degen und Bohnenstangen mit Dampframme. Beim Sex mit diesen Männern – ob er nun gut war oder weniger gut – spielte eins fast nie eine Rolle: die Länge ihres Schwanzes. Ich sage ,fast nie‘, weil es natürlich im Extrembereich Einschränkungen gibt: Mein erster Freund hatte zum Beispiel ein Dingelchen mit dem Ausmaß einer Zigarette, das war unter Stimulationsgesichtspunkten schon ein bisschen schwierig. Mein zweiter Freund war hingegen bestückt mit einer 0,3-Liter-Colaflasche – und das war noch schwieriger! Richtig gut getan hat das nicht.“

Mal im ernst? Wer will so was lesen? Für Kerzenspiele kann man sich auch Madonnas „Body of Evidence“ ansehen und über die durchschnittliche Penisgröße wird in jeder zweiten Ausgabe von Bravo heftig diskutiert.

Da muss Giuila Siegel schon mit anderen Kalibern aufwarten um schockieren zu können. Schamlippenverkleinerung, Vaginalpumpen, Klitorisbeschneidung, oder so was in der Art.

Mein Rat, Frau Siegel: Mach das was du am besten kannst: Renn halb nackt rum und lass Bilder davon machen (oder mach ein Sex-Video und stell es ins Internet). Die sehen gut aus und man kann sie sich ansehen. Was man von deinem Buch nicht behaupten kann…

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