Unser zweite Hochzeitstag stand letzte Woche an. Und was wünschen sich Frauen am meisten? Genau! Blumen. Da ich aber kein Blumenmann bin, habe ich meiner Frau das geschenkt, was sie sich am zweit meisten wünscht, ein neues Notebook.
Da ich ständig im Büro den Desktop PC in Beschlag nehme, weicht meine Frau sehr oft ans Laptop im Wohnzimmer aus. Leider ist bei unserem alten Notebook das Netzteil kaputt, so das ein Netzbetrieb samt Akkuladen kaum mehr möglich ist.
Also musste ein Neues her. Und da meine Frau sich so was nie alleine kaufen würde, hatte ich mich entschieden ihr ein Neues zum Hochzeitstag zu besorgen. Meine Wahl fiel hier auf das Acer Extensa 5235 Notebook.
Warum gerade dieses Acer Notebook? Ganz einfach: Weil es sehr billig ist und verdammt viel bietet für den kleinen Preis. Für 299,- Euro bekommt man heute fast nirgendwo einen Laptop, geschweige denn ein Netbook.
Oberstes Gebot hierbei war: Alles, nur kein Crystal Brite Display. Da wir ab und an auch auf dem Balkon mit dem Notebook sitzen, ist ein spiegelndes Display das absolute K.O. Kriterium. Zum Glück hat das Acer Extensa 5235 ein normales, 15,6 Zoll mattes Widescreen Display (1366×768), bei dem man in jedem Lichtverhältnis arbeiten kann.
Neben dem 2GHz Celeron Prozessor, befindet sich 1GB Ram, sowie eine 160GB Festplatte, MultiCard Reader und ein MultiNorm DVD DL Brenner mit an, oder besser onBoard.
Von der onBoard Intel Grafikkarte darf man natürlich keine Grafikwunder erwarten, ältere Spiele funktionieren aber problemlos. Primär ist das Notebook jedenfalls als Officerechner und Surfstation gedacht.
Der Hauptgrund, warum das Acer Extensa 5235 so billig ist: Es ist kein Microsoft Betriebssystem dabei. Sprich es werden keine Lizenzgebühren für Bill Gates fällig. Stattdessen findet man ein kommandozeilenbasiertes Linux vorinstalliert, was man sich eigentlich hätte sparen können.
Da ich noch ein originalverpacktes Windows Vista rumliegen hatte, entschied ich mich, dieses zu installieren. Einzig im BIOS musste ich dafür den Festplatten Typ auf IDE, sowie die primäre Bootquelle auf CD-Rom umstellen, schon ratterte die Installation nach dem Neustart los.
Da 1GB Ram recht dünn sind im Betrieb mit Vista, vor allem wenn die onBoard Grafikkarte noch Shared Memory hat, also Videospeicher vom Hauptspeicher abzwackt, haben wir uns noch einen 2GB Ram Riegel besorgt (max 2x 2GB passen rein) und betrieben nun das Acer Extensa 5235 mit insgesamt 3GB Ram.
Doch Vorsicht: Vor allem Amazon sorgt hier für Verwirrung: Gerade in der Sparte „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch„ wird auf DDR2 Ram verwiesen. Das Acer Extensa 5235 verwendet jedoch DDR3 Ram, der nicht kompatibel zu DDR2 Ram ist, da er mit einer anderen Spannung versorgt wird.
Hier muss man also zu dem etwas teureren DDR3 Ram greifen.
Mit 3GB und Vista läuft das Notebook absolut rund, meine Frau hat Spaß dran und das ist für uns die Hauptsache.
So begeistert wie wir, war dann auch meine Schwiegermutter, die auch gleich ein Acer Extensa 5235 haben wollte. Also flux noch eins bei Amazon bestellt. Da ich kein Vista mehr hatte, jedoch noch ein neues XP Home, wurde dieses also installiert.
Die Installation klappte ebenso problemlos wie unter Vista (IDE Festplattentyp im Bios ebenfalls aktivieren), einzig die Soundkarte wurde nicht gefunden und lies sich auch partout mit der mitgelieferten Treiber-CD nicht installieren.
Hierzu muss man erst die Realtek Audio HD Driver (einfach nach googln) installieren, damit das PCI Gerät erkannt wird, anschließen funktionieren auch die mitgelieferten Treiber völlig problemlos.
Anders als unter Vista, funktioniert das Notebook unter XP auch mit nur 1GB Ram völlig problemlos und schnell. Unter Windows XP ist also eine Ram-Aufrüstung quasi nicht nötig. Aber meine Frau findet die Vista Aero Effekte halt so toll
Ich kann also jedem das Acer Extensa 5235 nur empfehlen. Allerdings hat es Amazon nicht dauerhaft im Programm, da es regelmäßig ausverkauft ist. Solltet ihr es mal nicht bei Amazon finden (so wie derzeit beim schreiben des Artikels), einfach in ein paar Tagen nochmals bei Amazon vorbei schauen. Es lohnt sich auf alle Fälle.