Ist das überhaupt eine Schlagzeile wert? Ich denke ja. Zum einen ist das Vertriebsverbot für die alten 100 Watt Glühbirnen ja nur der Anfang vom Ganzen, in den kommenden Jahren werden schrittweise auch die 75, 60 und 40 Watt Birnen abgeschafft. An ihre Stelle treten die Energiesparlampen.
Neben der Tatsache, dass die Energiesparlampen optisch teilweise nicht so ganz in die alten Leuchter passen wollen (Kronleuchter!), gibt es aber noch ein ganz anderes Problem.
Und zwar die Tatsache, dass in den letzten Tage vermehrt Berichte auftauchen, die den Umstand thematisieren, dass sich in den Energiesparlampen Quecksilber befindet. Quecksilber ist bekanntlich eine hochgiftige Substanz für den Menschen, aber eben auch für das Grundwasser. Daneben gibt es wohl teilweise Modelle mit starker elektromagnetischer Strahlung, wenn man den Forderungen des NABU, des Natuschutzbund Deutschland, glauben darf.
Somit gilt es insbesondere, das Problem der Entsorgung zu regeln. Ansonsten droht hier eine erhebliche Gefährdung der Umwelt, wenn das Quecksilber in den Umlauf gerät.
Schließlich gibt es noch einige Leute, die die Energiesparlampen schlichtwegs wegen der Farbe ablehnen. Denn in der Tat ist es so, dass diese ja ein eher kaltes Licht abgeben. Fans der Glühbirne können aber sicherlich die nächsten Wochen per Hamsterkauf sich noch eindecken. Denn die bereits im Handel befindlichen Glühbirnen müssen nicht eingestampft werden.